33. Stuttgart-Straßburg-Stuttgart 2017

33. Partnerschaftsfahrt Stuttgart - Straßburg 10. September 2017 © Klaus Kögler
33. Partnerschaftsfahrt Stuttgart - Straßburg 10. September 2017 © Klaus Kögler

Die Pacemaker

Sigi und Thies
Sigi und Thies

pures Wetterglück oder trau nicht (immer) den Prognosen

Sonniger Anstieg zum Schloss Eberstein
Sonniger Anstieg zum Schloss Eberstein

Trotz ungünstiger Wetterprognosen wurden die Regenjacken am Samstag 9. September nur zwischen Warmbronn und Hausen und im Rheintal zwischen Gamsheim und Hoenheim, bei leichtem Nieselregen, benötigt. Bei den Auf- und Abstiegen in Schwarzwald waren die Straßen trocken.

Bei der Rückfahrt am Sonntag war es mäßig warm und trocken. Die Sonne zeigte sich gelegentlich. Auf dem Schlossplatz in Stuttgart konnten wir dann zum gemütlichen Abschluss unsere Getränke im Freien genießen.

Fazit: Man darf sich von schlechten Wetterprognosen nicht kirre machen lassen!

Start nach Straßburg 2017 durch Frau Hiller von der Stadt Stuttgart; Bild: © Arist W.
Start nach Straßburg 2017 durch Frau Hiller von der Stadt Stuttgart; Bild: © Arist W.

Start an der Parkgarage Landtag, direkt neben dem Opernhaus durch Frau Sybille Hiller vom Amt für Sport und Bewegung als Vertreterin der Landeshauptstadt Stuttgart. Vielen Dank dafür.

Erste Bilder und Eindrücke

Ruhesteinkönige 2017

König Björn, Königin Birgit und Prinz Thorsten
König Björn, Königin Birgit und Prinz Thorsten
Frauenpower am Ruhestein
Frauenpower am Ruhestein

Zu schnell für den Fotografen

Diese und weitere Bilder in hoher Auflösung findet ihr bei GoogleFotos.

Bilder von Arist W. inkl. Gruppenfoto ebenfalls bei GoogleFotos.

Bilder von Andreas H. bei GoogleFotos.

Bilder von Klaus K. bei GoogleFotos.

Mein besonderer Dank geht an Thomas für den nachfolgenden Bericht.

Eine kleine Anmerkung: die Höhenangaben des Garmin von Thomas stimmen nicht ganz, es sind jeweils ca 1.000 Höhenmeter weniger. Für die, welche sich überlegen im nächsten Jahr mitzufahren.

Die abweichende Gesamthöhenangaben können u.a. folgende Ursachen haben: Bei Regen kann das Loch für den barometrischen Höhenmesser, welches sich auf der Rückseite befindet, verschmutzen bzw. es kann Wasser eindringen. Dies führt zu Abweichungen bei der Messung. Bei starkem Gegenwind (Böen) zählt der Garmin Edge zu viele (abweichende) Höhenmeter.

Sportliche Grüße Ulf


Ein Bericht von Thomas Kretschmer vom  RSC Fuldabrück

Gleich mal zu Beginn; ich war bei der 33. Stuttgart-Straßburg-Stuttgart Fahrt das erste Mal dabei und mir hat es so gut gefallen, daß ich es sofort wieder machen würde.
Die vom RTC Stuttgart organisierte Fahrt in die Partnerstadt Straßburg und zurück geht mit 50 Fahrer in zwei Tagen einmal hin und zurück jeweils durch den Schwarzwald. Die Fahrt wurde geführt und nur an bestimmten Bergabschnitten zum Austoben freigegeben. Ansonsten gab es ca. alle 60 km eine Verpflegungsstation und was da alles aufgefahren wurde: Selbst Nudeln wurden vor Ort gekocht.

Durch meine lange Anfahrt von Schwäbisch Hall fing der Tag schon früh an, bevor ich überhaupt zum Treffpunkt für die Abfahrt am Samstag mitten in der Stuttgarter Innenstadt ankam. Noch etwas müde und noch gar nicht richtig bei der Sache lieferte ich mein Gepäck und die Ersatzräder am Besenwagen ab. Für mich ist Stuttgart schon mit dem Auto ein Graus, was sollte das mit 50 Rennradfahrern geben, Zweifel kommen in mir hoch. Mit ein wenig Verspätung ging es kurz nach 8:00 Uhr dann endlich los und entgegen der Ansage war es bei der Abfahrt noch trocken. Was soll ich sagen, die Fahrt von einer Ampel zur nächsten wurde von den routinierten Führungsfahrern so gesteuert, daß es eigentlich kein Problem war und wir so schnell wie möglich aus Stuttgart raus kamen. Unser massiver Auftritt hat da sicher auch geholfen.

Es dauerte nicht lange und der angekündigte Regen war da, das blitzsaubere Rad komplett eingedreckt und ich selbst trotz Regenjacke patschnass. Über Weil der Stadt, Bad Herrenalb ging es weiter in Richtung Baden Baden. Irgendwann sind wir auch wieder getrocknet und ich fühlte mich wohl und es war richtig angenehm in dieser Gruppe mit zu fahren. Als einziger mit RSC Fuldabrück Trikot habe ich auch ein paarmal auf Nachfragen erklärt, daß Fuldabrück nicht bei Fulda, sondern viel weiter nördlich nämlich bei Kassel liegt. Mich hat das Interesse auf jeden Fall sehr gefreut.

Das Tempo wurde von den zwei Führungsfahrern sehr gleichmäßig aber auf hohem Niveau gehalten. Dadurch wurden die Antritte nach Kurven hinten im Feld auf das unvermeidbare reduziert. Auch das Niveau der übrigen Teilnehmer ist durchweg richtig hoch, was ein richtig gutes vorankommen ermöglichte.
Kurz vor der Ankunft gab es noch ein kleines Highlight mit der Fähre über den Rhein und dann flach nach Straßburg rein rollen. Natürlich fing es dann doch auf den letzten Kilometern noch einmal an zu regnen.


Für die Statistik, 1. Tag: 163 km bei 25,0 km/h und mein Garmin hat mir 2.600 hm ausgerechnet.

Nachdem ich eine recht schlaflose Nacht und eine Erkältung erwischt hatte, ging es am Sonntag früh mit einer optimistischen Wettervorhersage wieder auf die Strecke. Die Gruppe war jetzt noch eingespielter und wir kamen wieder gut voran, diesmal etwas weiter südlich durch den Schwarzwald, was auch etwas knackigere Anstiege versprach.
Über den Rhein sind wir diesmal über die Europabrücke und die ersten 40 km ging es ziemlich flach und daher auch flott zur Sache. Ab Oppenau ging es dann ca. 10 km nur bergauf von 280 NN auf ca. 920 NN. Leider konnte ich nur bis etwa zur Hälfte diesen ersten längeren Anstiegs noch genießen. Ich brach konditionell ein und musste mich doch arg zusammen reißen, weil die Erkältung mich doch sehr ausbremste. Durch etwas Nieselregen und Straßennässe war ich wieder einmal völlig durchnässt und dazu war es auch noch empfindlich kalt geworden. Also erstmal umziehen, damit mich diese Kombination zusammen mit meiner Erkältung noch vorzeitig vom Rad holt. Die weiteren Anstiege habe ich entsprechend ruhig angehen lassen und mich bis kurz vor den Besenwagen zurück fallen lassen. Bei unserer Ankunft in Stuttgart waren es dann wieder 18 Grad und Sonnenschein, geht doch.
Für die Statistik: 177 km bei 25,9 km/h und 2.700 Garmin hm.

 

Ein riesiges Lob an dieser Stelle für die Organisatoren, der Ablauf war völlig reibungslos. Ein Lob auch an die Verpflegungsleute, die Besatzung des Führungswagens und des Besenwagens. Ein besonderes Lob den Führungsfahrern, das war eine beeindruckende Leistung.

 

Beim Abschied gab es dann doch schon wieder erste Verabredungen und auch Versprechen im nächsten Jahr wieder mit dabei zu sein. Am Ende noch 8 Punkte auf der RTF Wertungskarte und eine Menge Erinnerungen und auch als besonderes Highlight für mich; neue Freunde!

Thomas Kretschmer


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Kommentare: 1
  • #1

    Lutz, Brigitte und Günter (Sonntag, 08 Oktober 2017 11:49)

    Für uns war es bereits die vierte Teilnahme an dieser Veranstaltung.
    Was schon mal heißen soll: „Tolles Event“!
    Im Vorfeld beschäftigten wir uns dieses Mal mehr mit dem Wetterbericht als mit unserer konditionellen Form, waren wir doch vom letzten Jahr mit Sonne pur und 30 Grad verwöhnt.
    Wir konnten unsere Freunde aus Hamburg, Stephanie und Samuel, die wir auf einer Fernfahrt von Madrid nach Lissabon im Frühjahr kennen gelernt haben, begeistern, die doch etwas lange Anreise in Kauf zu nehmen.
    Übernachtet von Freitag auf Samstag wurde bei uns, was gleich zu einer kurzen Nacht führte. Das morgendliche Frühstück zu Hause fiel aus Zeitmangel spartanisch aus, was aber kein Risiko war, da wir ja um die super Verpflegung unterwegs wussten.
    Mit etwas Verspätung, aber noch trocken, erfolgte der Startschuss in Stuttgart.
    Den ganzen Tag über hingen dicke Wolken am Himmel. Insgesamt regnete es aber nur ca. eine halbe Stunde, so dass wir das Auf und Ab durch den Schwarzwald genießen konnten.
    Nur was war das, kurz vor Straßburg sind wir noch in einen starken Regenschauer gekommen, damit war der erste Dreck, vor dem Duschen, schon mal von uns abgewaschen.
    Nachdem wir bei der Ankunft in Straßburg gleich mit einem „isotonischen Getränk“ begrüßt wurden, konnten wir gleich Mal auf den ersten gelungenen Tag anstoßen.
    Am Abend gingen wir dann gemeinsam in ein Lokal, indem wir uns mit gutem elsässischem Essen für den nächsten Tag stärken konnten.
    Der Sonntag sah wettertechnisch ganz gut aus. Zügig waren wir aus der Stadt herausgefahren und überquerten den Rhein wieder zurück nach Deutschland. Dann war schon jeder gespannt, als es vorbei an Allerheiligen auf den Ruhestein- Alexanderschanze ging, wie man denn die lange Steigung meistern kann.
    Nachdem der Pfiff zur freien Fahrt erfolgte, gab es auch schon die ersten Grüppchen, die untereinander kleinere Rennen ausfochten.
    Dennoch die Fahrt hier herauf hat sich gelohnt, da wir wieder vorzüglich verpflegt wurden.
    Auf der Abfahrt war es dann ziemlich kühl, aber je näher wir Richtung Stuttgart kamen wurden die Wolkenlücken immer größer, die Sonne schien immer öfter und wir konnten uns wieder aufwärmen.
    Da unsere Freunde aus Hamburg noch am selben Abend wieder nach Hause mussten, konnten wir vier leider beim gemütlichen Ausklang dieses Jahr nicht dabei sein.
    Deshalb möchten wir uns auf diesem Wege bei den Mitgliedern des RTC-Stuttgart recht herzlich für die tolle Organisation und Durchführung bedanken.
    Brigitte und Günter Lutz