Tourenbeschreibung Alpentour 2018


In 9 Etappen vom Rheintal durch die Schweiz, Frankreich und über die oberitalienischen Seen und wieder zurück ins Rheintal

Klausenpass
Klausenpass

Etappe 1: 137 Kilometer, 3.400 Höhenmeter

Unsere Etappenfahrt startet in Rankweil im Rheintal. Die ersten 25 Kilometer rollen wir teilweise auf dem Rheintal-Radweg bis Grabs. Von dort aus führt eine fast autofreie, schmale, gut asphaltierte Straße hinauf in eines der schönsten Schweizer Hochtäler, das Toggenburg.
Dem Fluss Thur folgend geht es bergab nach Vorder Starchenbach, von wo aus wir das Vorder Höhi in Angriff nehmen, ein fast verkehrsfreier Anstieg. Bei der Abfahrt eröffnen sich schöne Ausblicke auf den Walensee. Wir folgen der Linth bis Linthal und biegen Richtung Klausenpass ab, dem Highlight der Etappe. Mit dem knapp 6 Kilometer langen Flachstück bei Unterboden sollten die insgesamt 22 Kilometer und 1.200 Höhenmeter gut zu meistern sein.
Nach einer rasanten Abfahrt erreichen wir unser Ziel Attinghausen, unweit des südlichen Ausläufers des Vierwaldstätter Sees.

Etappe 2: 134 Kilometer, 3.615 Höhenmeter
Wir starten entlang der Reuss. Die ersten 15 Kilometer sind zum Einrollen, dann nimmt die Steigung zu bis wir in Wassen rechts zum Sustenpass abbiegen, der zwar im unteren Teil aufgrund einer langen Geraden nicht viel Abwechslung bietet, aber mit einer Steigung zwischen 7 und 9 % nicht allzu anspruchsvoll sein sollte. Die Passhöhe lädt nicht zum längeren Verweilen, so dass wir schnell die Abfahrt nach Innertkirchen nehmen. Von dort aus geht es im Schatten des Dreigestirns Eiger, Mönch und Jungfrau zum Highlight der Etappe, der Großen Scheidegg. Auf der für den allgemeinen Verkehr gesperrten 3 Meter breiten Straße von Meiringen nach Grindelwald darf nur der Postbus verkehren. Nachdem wir die Passhöhe gemeistert haben, geht es fast nur noch bergab nach Aeschi bei Spiez am Thuner See zu unserer Unterkunft mit Seeblick.

Etappe 3: 166 Kilometer, 2.900 Höhenmeter
Diese Etappe führt uns Richtung französische Schweiz ins Rhonetal. Um dem Verkehr durch das Simmetal zu entgehen, fahren wir oberhalb des Thuner Sees entlang Richtung Wattenwil und nehmen von dort aus den Gurnigelpass in Angriff. Zur Auswahl steht eine kürze,  steilere Variante oder eine um 8 Kilometer längere, sanfter ansteigende. Da das Wochenende vorbei ist, können wir mit moderatem Verkehr rechnen. Optional können wir den Gurnigelpass umfahren, was die Etappe um 400 Hm und 10 km verkürzt. Die Strecke führt uns nun flach durch das Gruyère- und durch das Sarine-Tal. Vor Chateau d‘Oex biegen wir ab zum Aufstieg in den Col des Mosses. Abfahrt ins Rhone-Tal und schon ist unser Ziel Saint-Maurice erreicht.

Etappe 4: 138 Kilometer, 3.000 Höhenmeter
Weiter geht es nach Frankreich. Aus dem Rhone-Tal führt uns der Col de la Forclaz über die Grenze. Der Name scheint beliebt zu sein, denn diesen fahren wir zweimal auf dieser Etappe, als erstes und als letztes. Die Route dazwischen sollte tolle Ausblicke auf das Mont Blanc Massiv bieten.

Etappe 5: 122 Kilometer, 3.600 Höhenmeter
Es geht zum Dach der Tour, dem 2764 Meter hohen Col de l‘Iseran. Doch vorher steht noch der Col de Pré, eine ruhige Nebenstrecke zum Cormet de Roselend an. Unser Ziel ist das Arc Tal.

 

Da die Auffahrt bis Val d’Isère weder die schönste, noch die verkehrsärmste ist, könnte man statt über den l’Iseran über den Col de la Madeleine fahren. Auf dieser alternativen Etappe gibt es mehrere Varianten. Die anspruchsvollste (158 Kilometer, 3.900 Höhenmeter) führt vom Madeleine über den Col de Chaussy mit tollen Ausblicken auf die  Serpentinenstraße von Montvernier (Lacets de Montvernier), die Maurienne und das Arc-Tal.

 

Etappe 6: 166 Kilometer, 1.500 Höhenmeter
Die hohen Berge lassen wir hinter uns und erreichen auf dieser Etappe Italien. Den Col du Mont Cenis haben wir schnell überwunden und rollen durch das Val di Susa. Hügelig geht es durch das Piemont zu unserem Ziel, nach Pont St. Martin.

Etappe 7: 177 Kilometer, 2.500 Höhenmeter
Die Etappe steht ganz im Zeichen der oberitalienischen Seen. Auf ruhigen Nebenstraßen fahren wir weiter durch das hügelige Piemont, vorbei am Lago Maggiore, Lago di Varese zu unserem Ziel in Como am Lago di Como.

Etappe 8: 165 Kilometer, 3.400 Höhenmeter

oder 100 Kilometer, 1.600 Höhenmeter
Wir lassen die oberitalienischen Seen hinter uns und fahren über den Passo di San Marco nach Chiavenna. Eine lange Etappe. Aber aufgrund des Profils, es geht ab Kilometer 110 für ca. 50 Kilometer bergab bzw. flach, durchaus machbar.

 

Wer von Pässen genug und vor der Rückkehr in die Schweiz noch das italienische Dolce Vita genießen möchte, kann mit einem optionalen Abstecher über die Kapelle der Schutzpatronin der Radfahrer, Madonna di Ghisallo und einer Überfahrt mit der Fähre von Bellagio nach Varenna am Ostufer des Comer Sees entlang fahren (100 km, 1600 Hm).

Etappe 9: 156 Kilometer, 3.000 Höhenmeter
Auf unserer letzten Etappe gibt es "nur" einen Anstieg zu meistern: Die Auffahrt zum Splügenpass. Danach geht es eigentlich nur noch bergab bzw. flach das Rheintal vor, zu unserem Startpunkt Rankweil.

Streckenplan

Die Profile wurden mit dem Rennrad-Tourenplaner von www.quaeldich.de erzeugt.


Änderungen des Streckenverlaufes vorbehalten.

Stand: 18.02.2018

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RTC Alpentour Tourenbeschreibung 2018
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