Bericht aus dem Südschwarzwald

Blick ins Münstertal
Blick ins Münstertal

Am sonnigen Himmelfahrtstag, 21. Mai 2020 hat sich Matthias M. auf seine 65 Kilometer lange Runde mit stattlichen 1.340 Höhenmetern begeben. Die Route ging von Grunern über das Obermünstertal hinauf zum Wiedener Eck, Bild links, auf 1.035 Meter. Es folgte eine wunderschöne Abfahrt nach Utzenfeld über 10,6 Kilometer. Weiter gings über Todtnau und den Notschrei nochmals aufwärts zum Stohren auf 1.202 Meter. Hier zeigte sich dann, dass Matthias die Runde wohl in der richtigen Richtung geplant hatte, wie die folgende Beschreibung aus outdooractive, die er abwärts fuhr verdeutlicht:

Einer der steilsten Anstiege, die der Schwarzwald zu bieten hat

Schwarzwald: Aussichtsreiche Rennrad-Tour
"Der  Stohren ist nicht ohne Grund ein gefürchteter Anstieg. Sogar Radprofis meiden ihn, wenn die Form noch nicht ausgereift ist. Vom Münstertal aus kommend geht es links in die Steigung, die sich auf fünf Kilometer mit ca. 18 Steigungsprozeneten in Richtung dem Ort  Stohren windet. Der Stohren ist die Verbindung vom Münstertal hoch in Richtung Schauinsland. Nach der Ortsdurchfahrt Stohren  nimmt die Steigung von den Prozenten her ab und wird etwas humaner. Dieser Berg ist ein Muss für alle die, die eine Herausforderung suchen."

Am Freitag ging es für Matthias mit dem nördlichsten Punkt Riegel, im Uhrzeigersinn um den Kaiserstuhl. Auf knapp 96 Kilometer kam er auf lediglich etwas mehr als 400 Höhenmeter. Bei der schönen Runde, über viele Radwege, erinnerte ihn der Duft zwischen den Rebhängen sehr an Südtirol. Durchs Stadttor von Endingen vorbei an einem Blumenrad führte der Rückweg noch über Merdingen.


Matthias konnte dieses Jahr sein geliebtes Frühjahrs-Trainingsterrain in Südtirol, Tramin leider nicht ansteuern. Er hatte Glück und das Wetter war ihm auch im Südschwarzwald wohlgesonnen. So kam teilweise sogar ein Südtirol-Feeling auf. Danke für seinen Bericht und die schönen Bilder. Ulf